Started on 14. Juli 2024.

GESCHICHTE

Der Bau des Flaggschiffs Vis beginnt 1953 in der Werft Uljanik in Pula. Im Jahr 1956 wurde es vom Stapel gelassen. Das Schiff wurde als Flaggschiff der Jugoslawischen Kriegsmarine projektiert und war in dieser Funktion bis zu den Neunzigern des 20. Jahrhunderts. Dieses Schiff war 58 m lang, 8,5m breit, mit 662 Tonnen und dem Tiefgang von 3m und wurde in Spitzentechnologie dieser Zeit produziert. Es war einer der fünf Schiffe, die für Jadrolinija gebaut wurden.

Der Rumpf wurde aus Stahl gebaut, Decks aus Aluminium und waren mit einer sechs Zentimeter dicken Teak-Schicht belegt. Das Schiff wurde von zwei Motoren mit je tausend PS betrieben, und sie haben ihm die maximale Geschwindigkeit von 17 Knoten ermöglicht. Es hatte auch drei Hilfsmotoren mit Generatoren, die als Stromquelle dienten.

Dieses Schiff wurde ursprünglich als militärisches Reiseschiff genutzt. Im Inneren befanden sich zwei Salons i 32 Kojen mit 52 Betten, und alle Decks waren mit deiner 6 cm dicken hochwertigen Teak-Schicht belegt. Es gab Luxusräume für 35 Offiziere und es wurde mit Luftschutzkanonen bewaffnet.

Das Admiralschiff Vis hat oft von Titos Schiff Galeb die Rolle des Hauptkommandoschiffs der Marine übernommen, jedes Mal als das Hauptschiff von Tito auf einer Reise weltweit war oder repariert wurde.

Die aktive Rolle von Vis endet 2002, nach dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawiens, und blieb am Bajonanker im Hafen Tivat in Montenegro.

ERREIGNIS

Anfang 2000 wurde das Schiff von einer Privatperson, die auf diesem Schiff in der Jugoslawischen Kriegsmarine den Wehrdienst geleistet hat, gekauft. Es wurde mit der Idee gekauft, davon eine Luxuskreuzfahrtyacht zu machen. Wegen Mangel an Finanzmitteln ist der Plan gescheitert. Die nächste Idee war, dass Vis einen Liegeplatz im Hafen in Pula hat und dass dort ein Lokal eingerichtet wird. Auch dieser Plan ist gescheitert, weil im Hafen in Pula nur fahrbare Schiffe sein dürfen. Da Vis ohne Motor war, also nicht selbstständig fahren konnte, konnte es auch keinen Liegeplatz bekommen. So war das Schiff durch Jahrzehnte auf diversen Liegenplätzen, und die Schulden haben sich angehäuft. Der Schiffeigner entscheidet, mit der Bürokratie zu kämpfen und das Schiff legal zu versenken. Der Kampf dauert 4 Jahre und am Ende wird es im zugelassen.

Vor der geplanten Versenkung wurde tagelang studiert, wieviel und wo Sprengstoff zu stellen, so dass das Schiff nach der Versenkung in der Fahrtstellung bleibt. Wegen der Fahrtsicherheit sollte auch der Mast durchsägt werden, und er bleibt auch nach der Versenkung so.

Am 22.5.2016 fährt das Schiff Vis mit zwei Schleppern aus der Militärbasis Muzil, wo es in der letzten Zeit geankert wurde auf seine letzte Fahrt, wo es auf einer schon vorher festgelegten Position bei Kap Kamenjak versunken wird. Auf drei Positionen wurde 30 kg Sprengstoff verteilt, in der Mitte zum Bug, beim Maschinenraum und am Heck. Nach der Ankunft auf die Position wird das Schiff an Blöcke verbunden und die Versenkung fängt an. Pyrotechniker aktivieren am Hinterdeck Sprengstoff vom Bug zum Heck. Wegen schlechter Schätzung wie dick der Schiffsblech ist, weil er dicker als geschätzt war, versinkt das Schiff sehr schnell und ist in nur 4 Minuten auf der Tiefe von 35 Meter.

WRACK

Auf der Position sind zwei Ankerbojen. Eine ist an die Heck- und die andere an die Bugpoller befestigt, so dass man wählen kann, wo man eintauchen möchte. Wenn die Sichtbarkeit gut ist, dann ist das Schiff schon auf 7 Meter Tiefe zu sehen.

Wenn man vom Bug kommt, dann kommt man am Deck auf 25 Meter Tiefe, neben dem Ankerwinde. Rund 10 m weiter kommen wir zur Kommandobrücke, die drei Decks hat. Das oberste Deck ist auf 18 – 20 m, wo die Kommandobrücke und der Radar sind. Auch die Öffnungen, woher die Luft vom Motor kam, sind sichtbar und sind jetzt offen gelassen. Wenn der Taucher qualifiziert und erfahren ist, dann kann er dadurch in den Maschinenraum, wo zwei Betriebsmotoren auf der Tiefe von 32 Meter sind, eintauchen. Der Ausgang ist durch den gleichen Weg möglich oder durch Löcher von der Explosion, die auf der linken und auf der rechten Seite des Rumpfs sind.

Am anderen Deck auf der Tiefe von 20-23 Meter kommen wir zu Räumen mit Salon, Schlafzimmer und mit der Terrasse, die von Josip Broz Tito genutzt wurden.

Am dritten Deck auf der Tiefe von 23-25 m, wenn man vom Bug zum Heck schaut, sind auf der rechten Seite Kojen für Matrosen, Küche, Sauna und Wäscherei, und auf der linken Seite erstreckt sich bis zum Maschinenraum der Speisesaal. Am Heck sind die Kojen vom Kapitän und vom Offizier.

Das Schiff ist größtenteils gereinigt und durch Vorlage bestandener Brevets für Besichtigung passend.

Fahrtzeit: 20 Minuten

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